Problemzonen der privaten Unfallversicherung – Teil I: Wieviel “ärztliche Feststellung” ist nötig?

Der (Verkehrs-) Unfall bedeutet i.d.R nicht nur Ärger mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung und ggf. auch den Strafverfolgungsbehörden. Er ist auch der Versicherungsfall in der privaten Unfallversicherung und damit der “erste Schritt” auf dem – langen – Weg zur Invaliditätsleistung. Auf diesem Weg gilt es die vertraglich vereinbarten Anspruchsvoraussetungen zu beachten, was häufig nicht unproblematisch ist.

Eine zentrale Problemzone bei der Geltendmachung der Hauptleistungsart in der privaten Unfallversicherung, der Invaliditätsansprüche, ist die rechtzeitige und v.a. ausreichende ärztliche Feststellung derselben. Die den Geschädigten behandelnden Ärzte verkennen oftmals die Brisanz der ihnen “abverlangten” Festellungen. Aus ihrer Sicht handelt es sich um lästigen Papierkram, der sie von ihrer eigentlichen Arbeit abhält. Darüber hinaus sind Ärzte regelmäßig zwar mit sozialversicherungsrechtlichen, nicht jedoch mit privatversicherungsrechtlichen Aspekten vertraut. Dennoch muss ein Arzt die Festellung treffen ...

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