Verlinken verboten?

Unsere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat dem Deutschlandradio gestern ein Interview zum Thema geistiges Eigentum gegeben.

Die Ministerin äußert sich dort unter anderem zum geplanten gesonderten Leistungsschutzrecht für Presseverlage.

Der Kollege Dosch weist in seinem Blog darauf hin, dass Frau Leutheusser-Schnarrenberger sich zu diesem Leistungsschutzrecht dahingehend äußert, dass kommerzielle Nutzer von Presseerzeugnissen in Zukunft zahlen müssten, wenn sie diese verwenden – und zwar europaweit. Dadurch solle verhindert werden, dass die Online-Angebote der Verleger durch andere Unternehmen gewerblich verlinkt werden.

Der Kollege nimmt die Ministerin beim Wort und zeigt am Beispiel seines eigenen Blogs auf, was für Konsequenzen ein solches “Linkverbot” für das gesamte Internet hätte. Nämlich, dass dessen Grundstruktur, die Vernetzung oder eben Verlinkung von Inhalten völlig in Frage gestellt würde ...

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