Der Wolf war nicht der Täter

Offensichtlich gibt es nicht nur “Problembären” sondern in einigen Landstrichen Deutschlands auch “Problemwölfe”. Eine Entschädigung für gerissenes Vieh gibt es freilich nur, wenn zweifelsfrei ein Wolf hierfür verantwortlich war.

Demgemäß lehnte jetzt das Verwaltungsgericht Dresden einen Schadensausgleich für eine Landwirtin ab, die einen Wolf für ein gerissenes Kalb verantwortlich machte. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts war ein Wolf aber nicht für den Tod des im Mai 2010 auf einer Weide im Landkreis Bautzen umgekommenen Kalbs verantwortlich, so dass die Tierhalterin vom Freistaat Sachsen keinen Schadensausgleich verlangen kann.

Die Klägerin, eine Landwirtin, ging davon aus, dass das junge Charolaisrind, das zum Fundzeitpunkt bereits “halb aufgefressen” war, Opfer eines Wolfsrisses geworden war. Dem widersprach der durch die Landesdirektion Dresden vertretene Freistaat Sachsen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK