City BKK: Von der Panik der Patienten und den Tricks der anderen Krankenkassen

© Chris Beck / pixelio.de

Der Tagesspiegel berichtet, dass sich die Schwierigkeiten für die Versicherten der City BKK, eine neue Krankenkasse zu finden, häufen. Pleiten-Krankenkasse: City-BKK-Versicherte geraten in Panik – Wirtschaft – Tagesspiegel. Die Beschwerden häufen sich von Tag zu Tag in den Gegenden, in denen die City BKK stark vertreten war, wie zB. Berlin, in der etwa 92.000 der zuletzt 168.000 Versicherten ihren Wohnsitz haben. Der Chef des Bundesversicherungsamtes (BVA), Maximilian Gaßner, nannte das Verhalten der Kassen „unerträglich und nicht hinnehmbar“. Das Gesundheitsministerium rief die Krankenkassen auf, alles zu unterlassen, was zur Verunsicherung führe.

Natürlich gibt es Ursachen für die Insolvenz der City BKK: die Versicherten der City BKK gelten als überdurchschnittlich alt und teuer wegen ihres hohen Leistungsbedarfs, und da ist jede andere Kasse offensichtlich bemüht, sich diesen uninteressanten Versichertenbestand (so drastisch und menschenverachtend muss es dort wohl gesehen werden) ins ohnehin schon zu teure eigene Boot zu holen.

DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz sprach von einer „dramatischen Situation“. Vor allem alte Menschen würden von der Sorge getrieben, bei keiner anderen Kasse mehr aufgenommen zu werden, sagte er dem Tagesspiegel. Das Verhalten der Kassen zeige, „dass der Risikostrukturausgleich nicht wirklich funktioniert“. Für „Belastungsspitzen“ durch alte und kranke Versicherte gebe es keinen echten Ausgleich. Ähnlich äußerte sich der Vorstandschef der AOK Nordost, Frank Michalak. Er klagte über einen „Riesenansturm“ auf Berliner AOK-Filialen. „Allmählich bringt uns das in eine Situation, in der wir selber Probleme kriegen“, sagte er dieser Zeitung ...

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