Anwalt oder Notar? UND!

Wann soll ich zusätzlich einen Anwalt bezahlen, wenn ich einen notariell zu beurkundenden Vertrag schließen möchte?

Bei mir meldeten sich in diese Woche Mandanten, die gern eine GmbH gründen möchten. Hierbei haben sie so individuelle Ideen entwickelt, dass der Notar sie zum Anwalt schickte, weil diese umfangreiche Beratung nicht durch seine Gebühren abgedeckt seien.

Ein ehrlicher und wie ich meine auch vernünftiger Notar.

Ich berate als Anwalt beim Immobilienkauf, bei der Gesellschaftsgründung oder der Unternehmensnachfolge, wenn die Wünsche der Parteien umfangreich oder schwierig umzusetzen sind. Dann ist es sinnvoll, erst einmal zu ermitteln, um welche Interessen und Ziele es eigentlich geht. Erst wenn ich das im Beratungsgespräch festgestellt habe, kann man festlegen, welche Formulierung man wählt. Die erste Frage ist also nicht, welches Vertragsmuster verwende ich für den Fall. Sondern: was möchte der Mandant mit dem Vertrag erreichen.

Den Mandanten, der die Einmann-GmbH gründen möchte, schicke ich dagegen direkt zum Notar und verkaufe ihm keine Satzung. Schließlich kann er ohnehin alles allein entscheiden und jederzeit ändern. Zum Notar geht es natürlich erst, nachdem ich mit ihm geprüft habe, ob die GmbH für ihn wirklich die richtige Rechtsform ist ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK