Volkszählung: Fragen zu Einkommen, Drogen und Sex

Gute Frage: Ist man zur Antwort verpflichtet, wenn eine Behörde anklopft und die Herausgabe von Informationen verlangt? Selbstverständlich haben staatliche Stellen bestimmte Auskunftsrechte, ohne die sie ihre Arbeit nicht machen könnten. Doch selbst wenn auf einer Anfrage “Staatsanwaltschaft” oder “Polizei” steht, sollte genauer hingeschaut werden:

Vorsicht Missbrauch! Wer fragt hier überhaupt?

Es treten immer wieder Fälle auf, in denen jemand vortäuscht, im im Auftrag des Staates zu handeln. Zur Zeit warnt das Finanzministerium vor Betrügern, die seit letztem Wochenende E-Mails unter dem Namen des “Bundesministeriums der Finanzen” versenden. Darin wird vorgegaukelt, der Empfänger habe zu viel Einkommensteuer gezahlt, die nun zurückgefordert werden könne. Hierfür müsse man lediglich das der Betrugs-E-Mail beigefügte Formular ausfüllen. Darin werden dann vertrauliche Angaben zu Bankverbindung, Kreditkarte und PIN abgefragt.

Phishing: Datendiebstahl im Internet

Derartige Versuche, vertrauliche Daten von anderen über das Internet oder per E-Mail zu erschleichen, nennt man Phishing – wir berichteten bereits über diese Methode und andere Beispiele. Dabei wird gerne wie beim Hauptmann von Köpenick der Mantel des Offiziellen umgeworfen. Denn Vorgaben von Staatsdienern muss man ja folgen. Ein Klassiker sind hier auch vermeintliche E-Mails der Staatsanwaltschaft, die einem rechtswidrige Downloads vorwerfen. Mit der Zahlung einer kleinen Summe sei das aber vergessen…

Experiment: Pikante Fragen vom Erhebungsbeauftragten

Ohne böse Absicht hingegen erfolgte ein Experiment zum Zensus, dessen Umfragen diese Woche begonnen haben ...

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