Uganda berät über Todestrafe für Lesben, Schwule und Transgender

Das Parlament in Uganda diskutiert diese Woche einen Gesetzesentwurf, der unter bestimmten Umständen die Einführung der Todesstrafe für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) vorsieht.

Zur Zeit wird Homosexualität in Uganda mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, auch das “nicht Denunzieren von LGBTs” mit einer Strafe von bis zu 7 Jahren Haft zu ahnden. Dies ist selbst manchem ausgesprochenen Anti-Gay Pastor zu hart. Pastor Martin Ssempa stellte sich gegen den Gesetzesentwurf, denn nach diesem müssten auch Ärzt_innen ihre Patient_innen denunzieren, wenn diese sich ihnen gegenüber beispielsweise als schwul outen.

Uganda gilt gemeinhin als der “worst place to live, if you are gay” und wird von LGBTs aus Uganda als “homophobic country” bezeichnet. Anfang des Jahres kam es zu Anti-Gay-Protesten. Große Teile der Bevölkerung sind für den Gesetzesentwurf, weil sie Homosexualität für gesellschaftsschädigend halten.

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