Kein Bonus für eine übersprungene Schulklasse bei der Studienplatzvergabe

Ein Studienplatzbewerber, der in seiner Schulzeit eine Klassenstufe übersprungen hat, hat keinen Anspruch darauf, dass bei der Vergabe von Studienplätzen nach der Abiturnote für ihn eine (fiktive) bessere Note zugrunde gelegt wird.

In einem jetzt vom Verwaltungsgericht Mainz entschiedenen Fall übersprang die Antragstellerin auf Empfehlung ihrer Schule in der Mittelstufe eine Klassenstufe und erreichte im Abitur die Durchschnittsnote 1,8. Damit bewarb sie sich bei der Universität Mainz um einen Studienplatz in Psychologie und beantragte zugleich einen sogenannten Nachteilsausgleich. Ein solcher ist bei der Vergabe von Studienplätzen nach der Abiturnote wie folgt vorgesehen: Wer nachweist, aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag mit der besseren Durchschnittsnote berücksichtigt. Die Antragstellerin legte dazu ein Schreiben ihres ehemaligen Schulleiters vor, der davon ausging, dass sie das Abitur mit einem Faktor von 0,5 besser abgeschlossen hätte, wenn sie keine Klasse übersprungen hätte ...

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