Verteidiger auf Konfrontationskurs

Manche Verteidiger scheinen keine Mühe zu scheuen, das Gericht zu Bemerkungen zu provozieren, die einen Befangenheitsantrag rechtfertigen könnten, stoßen dabei aber bisweilen auf ersichtliches Desinteresse seitens des Gerichts.

So erging es kürzlich einem Verteidiger in einem Verfahren, in dem ich als Nebenkläger auftrat. Hatte ich kürzlich erst berichtet, daß der Verteidiger einräumte, daß sein verspätetes Erscheinen eher die Regel als die Ausnahme war, durften die anderen Verfahrensbeteiligten auch im Folgetermin 20 Minuten auf ihn warten. Auf die Anregung, doch etwas eher loszufahren, wies er barsch darauf hin, daß er von der idealen Fahrzeit ausgehe und auch zukünftig keinerlei Verzögerungen einkalkulieren werde. Das Gericht solle sich gefälligst darauf einstellen ...

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