Ungerechtfertigter Biergenuß

Eine Düsseldorfer Brauerei wunderte sich über den unerklärlichen Schwund Ihres Bieres und installierte heimlich eine Videoüberwachung. Hierdurch konnte sie 2 Mitarbeiter der unkorrekten Abrechnung überführen. Doch die Kündigung gestaltete sich schwierig. 1 Mitarbeiter war Betriebsratsmitglied. Hier war die Zustimmung des Betriebsrates notwendig (§ 15 KSchG, § 103 BetrVG), welche versagt wurde. Deshalb klagte der Arbeitgeber auf Zustimmung zur Kündigung des Betriebsratsmitgliedes und wehrte sich gegen die Kündigungsschutzklage des anderen überführten Mitarbeiters. Vor dem Düsseldorfer Arbeitsgericht (Pressemitteilung) hatte der Arbeitgeber keinen Erfolg. In beiden Verfahren hat das Gericht den vom Arbeitgeber angebotenen Videobeweis aus der heimlichen Überwachung nicht verwertet ...Zum vollständigen Artikel


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