Schulwegkostenerstattung bei Ausweichen auf ein hessisches Gymnasium

Weichen die in Bayern wohnenden Eltern für ihr Kind auf ein Gymnasium in ein anderes Bundesland aus, weil der Notendurchschnitt für ein bayerisches Gymnasium nicht ausreicht, können Sie für diesen Schulbesuch keine Erstattung der Schulwegkosten vom Land verlangen. So hat jetzt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Berufung der Eltern eines im Landkreis Aschaffenburg wohnhaften Schülers zurückgewiesen, die vom Landkreis die Beförderungskosten für den Schulbesuch ihres Sohnes in Hessen erstattet haben wollten.

Die Eltern vertraten die Auffassung, das hessische Gymnasium sei in ihrem Fall die nächstgelegene Schule, weil ihr Sohn den in Bayern zum Besuch eines Gymnasiums erforderlichen Notendurchschnitt nicht erreicht habe, und deshalb kein nähergelegenes Gymnasium in Bayern besuchen könne.

Nach Auffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs kann zwar grundsätzlich auch eine in einem anderen Bundesland gelegene Schule die „nächstgelegene Schule“ im Sinn der Bestimmungen zur Kostenfreiheit des Schulwegs sein ...

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