Die flüchtende Fluchtgefahr

Tagtägliches Geschäft des Strafverteidigers ist der Umgang mit Haft- und Ermittlungsrichtern oder auch nach Anklageerhebung Strafrichtern und Strafkammern, die das Instrument der angeblichen Fluchtgefahr als Wundermittel benutzen, um Haftbefehle zu erlassen oder aufrecht zu erhalten, die bei verantwortungsbewusster Anwendung der höchstrichterlichen Rechtsprechung schlicht unzulässig sind. Die angebliche Höhe der angeblich zu erwartenden Strafe und die angeblich fehlenden sozialen Bindungen lassen immer wieder Richter anscheinend blind abhaken und unterschreiben, was von Staatsanwälten vorgelegt und beantragt wird. Erwähnenswert deshalb jede Entscheidung, die dieser unsäglichen Übung Einhalt gebietet, hier die Entscheidungen der Landgerichte Koblenz (07.02 ...

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