BGer: "Sans-Papiers" und Art. 8 EMRK

Das Bundesgericht hat in einem heute veröffentlichten Urteil vom 6. April 2011 (2C_75/2011) die Beschwerde einer equatorianischen Familie gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts abgewiesen, der ihnen vom Kanton Waadt in Aussicht gestellten Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen nicht zuzustimmen. Die Familie mit zwei Kindern lebte seit 2000 bewilligungslos in der Schweiz, wobei die Kinder (geb. 1997 bzw. 2004) hier zur Schule gingen. Urteil 2C_75/2011 vom 6. April 2011 Das Bundesgericht bestätigte seine Rechtsprechung, wonach nur besonders enge, eine ordentliche Integration überschreitende soziale und/oder berufliche Beziehungen geeignet sind, gestützt auf Art. 8 EMRK einen Anspruch auf die Erteilung einer Bewilligung zu begründen. Es fasste seine Rechtsprechung wie folgt zusammen:
"La jurisprudence a notamment déduit de l'art. 8 § 1 CEDH, sous son double aspect de protection de la vie privée et de protection de la vie familiale, un droit à une autorisation de séjour à un étranger qui, avant qu'il ne connaisse des démêlés avec la justice, résidait légalement en Suisse depuis vingt ans et ne pouvait pratiquement vivre nulle part ailleurs sa vie privée et familiale de manière satisfaisante en raison, notamment, de l'absence de liens avec son pays d'origine (ATF 130 II 281 consid. 3.2 et 3.3 p. 286 ss) ...
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