Wie man rechtssicher für Krankheit und Tod vorsorgt

Es liegt offensichtlich in der menschlichen Natur, unangenehme Dinge vor sich herzuschieben. Dazu gehört, sich Gedanken darüber zu machen, wer nach dem eigenen Tod einmal der Erbe sein wird.

Viele meinen, sie benötigten kein Testament. Das ist vielleicht bei einem Alleinstehenden richtig, der denkt, „nach mir die Sintflut“. Anders sieht es schon bei Eheleuten aus. In einem gemeinschaftlichen Ehegattentestament wird üblicherweise die Erbfolge sowohl für den Fall des Todes des ersten Ehepartners als auch nach dem Tode des zweiten Ehepartners geregelt. Dies zeigt schon, dass die Abfassung eines Testamentes, in dem Eheleute sich gegenseitig beim Tode des ersten von ihnen zu Erben einsetzen, sehr wohl im eigenen Interesse liegen kann und zwar dann, wenn der Ehepartner zuerst versterben sollte.

Ein klares Testament hilft dann, Streitigkeiten zu vermeiden, die sehr oft bei Eintritt der gesetzlichen Erbfolge entstehen. Man denke in diesem Zusammenhang nur daran, dass der Ehepartner in diesem Falle zusammen mit den Geschwistern des verstorbenen Partners eine Erbengemeinschaft bildet.

Wichtig ist bei der Abfassung eines Testamentes auch, die gesetzlichen Formvorschriften einzuhalten, wonach ein Testament nur dann wirksam ist, wenn es vollständig von Hand geschrieben und – beim Ehegattentestament – durch beide Ehepartner unterzeichnet ist.

Größter Wert ist auch darauf zu legen, dass der Inhalt eines Testamentes den Willen des Testierenden korrekt wiedergibt. Insofern sollte die Formulierung eines Testamentes immer mit Unterstützung eines Fachmannes erfolgen ...

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