Sachverhalt der 2. Strafrecht Examensklausur – April 2011 – 1. Staatsexamen Berlin Brandenburg

Vielen Dank an Nastassia für ein Gedächtnisprotokoll der 2.Strafrecht Examensklausur im April 2011 (geschrieben am 2.05.2011) in Berlin-Brandenburg.

F liebt das Feuer, er beschließt in seinem Ort eine Scheune anzuzünden. Neben der Scheune wohnt in einem kleinen Häuschen die M, F´s Exfreundin, die sich von ihm getrennt hat. F der sich noch immer gedehmütigt fühlt möchte sich an der M rächen und denkt sich, dass ihr eine “kleine Rauchvergiftung schon nicht schaden werde und das ganz recht geschiehe”. Das eine Rauchvergiftung auch tödlich enden kann weiß F nicht. F macht sich nachts auf den Weg zur Scheune er hat einen “Molotowcocktail” dabei. Er weiß das in der Scheune von Zeit zu Zeit Obdachlose übernachten, vertraut jedoch ernstlich darauf, dass sich schon niemand in der Scheune befinden werde.

Er zündet doe Lunte des Molotowcocktail mit seinem Feuerzeug an und schmeißt in durch das Fenster in die Scheune.Im Innern der Scheune liegt der Obdachlose W, der dort zwischen den Strohballen schläft. Der Molotowcocktail trifft den W am Kopf, wodurch die Lunte ausgeht und das Benzin aus der Flasche ausläuft ohne sich zu entzünden. Der W erleidet einen Schädelbasisbruch und Hirnblutungen, sieht äußerlich jedoch unverletzt aus.

F der sich wundert, warum die Scheune nicht zu brennen anfängt geht hinein um zu schauen, was passiert ist . Schon jetzt ist er entschlossen, die Scheune notfalls mit seinem Feuerzeug zum Brennen zu bringen. Als er nachschaut hört er Schritte. Es ist der B, dem die Scheune gehört. Er sagt zu F : ” Ach du bist es, ich dachte schon ich müsste das alleine machen, nur zu du kannst die Scheune ruhig abfackeln ...

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