LG Hamburg: Visualisierung von Stuttgart 21 urheberschutzfähig?

Was war passiert?Unsere Mandantschaft erstellt photorealistische Illustrationen von architektonischen Projekten in der Form von unbewegten und bewegten Bildern. Für einen Kunden schuf unser Mandant einen Imagefilm für das Großprojekt Stuttgart 21. Einzelne Bilder daraus wurden neben dem visualisierten Film für die Pressearbeit des Kunden im Zusammenhang mit der Umwandlung des Stuttgarter Kopfbahnhofes in einen Tiefbahnhof verwendet.

Der öffentlich rechtliche Fernsehsender hatte dieses Bild sowohl bei mehreren seiner TV Nachrichtensendungen als auch auf dessen Internetauftritt verwendet, ohne unsere Mandantschaft als Urheber des Werkes zu benennen. Dies hatte unser Mandant sich von seinem Kunden aber vertraglich ausdrücklich für jede Veröffentlichung seiner Visualisierungen vorbehalten, was dem TV Sender auch bekannt war.

Namens und im Auftrag unserer Mandantschaft, haben wir den TV Sender in der Folge abgemahnt und Unterlassung der urheberrechtlichen Rechtsverletzung verlangt. Eine solche gab der Fernsehsender aber nicht ab. Sie waren insbesondere der Meinung, das von unserer Mandantschaft geschaffene Bild des zukünftigen Stuttgarter Bahnhofs sei kein urheberrechtliches Werk. Diese Rechtsaufassung teilten wir nicht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK