Die Zukunft des EEG? Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen des EEG-Erfahrungsberichts

Laut Mitteilung des BMU empfiehlt der Erfahrungsbericht unter anderem folgende Maßnahmen, die zum großen Teil durch Änderungen im EEG, aber auch in anderen Gesetzen und durch begleitende Programme umgesetzt werden könnten: Ziele: Die im Energiekonzept vom 28. September 2010 genannten Ausbauziele im Stromsektor (Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2020 mindestens 35 %, bis 2030 50 %, bis 2040 65 % und bis 2050 80 %) sollen im EEG verankert werden. Markt-, Netz- und Systemintegration: Eine optionalen Marktprämie soll für EEG-Anlagenbetreiberinnen und -betreiber den Anreiz schaffen, ihre Anlagen marktorientiert zu betreiben. Eine „Kapazitäts-Prämie“ soll gezielte Investitionen in die Fähigkeit zur marktorientierten Stromerzeugung von Biogasanlagen (Investitionen in größere Gasspeicher und Generatoren) und damit eine Verschiebung der Stromerzeugung um etwa 12 Stunden ermöglichen. Zudem soll eine „Speicheroffensive“ stattfinden und das sog. Grünstromprivileg in der bisherigen Ausgestaltung bestehen bleiben. Es sollen Voraussetzungen für das Angebot negativer Regelenergie durch EEG-Anlagen geschaffen werden und die Integration von PV-Anlagen ins Netz soll vorangetrieben werden (insbesondere durch Nachrüstungsanforderungen und Einbeziehung von PV-Anlagen ins Einspeisemanagement). Regelungen (einschließlich Vergütungen) zu den verschiedenen erneuerbaren Energien Windkraft an Land: Die Vergütungsstruktur des EEG 2009 soll im Grundsatz fortgeführt, jedoch die Degression erhöht werden, der Systemdienstleistungs-Bonus für Neuanlagen zum 1. Januar 2012 gestrichen, für Bestandsanlagen bis zum 31. Dezember 2015 verlängert, der Repowering-Bonus auf bestimmte Altanlagen begrenzt werden. Windkraft auf See: Die Anfangsvergütung soll durch eine „Sprinter-Prämie“ erhöht und ihre Dauer verkürzt werden, der Beginn der Degression soll verschoben und die Degression erhöht werden ...Zum vollständigen Artikel


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