Unvollständige "Lizenz zum Töten"

Der Schweizerische Presserat hat in einer heute veröffentlichten Stellungnahme vom 15. April 2011 eine Beschwerde des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) gegen den "Tagesanzeiger" gutgeheissen und festgestellt, dass dieser im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Berichts "Neue Regeln für die Lizenz zum Töten" vom 1. Dezember 2010 mit der Aussage "Ohne vorherige Betäubung darf in der Schweiz - anders als in der EU, die Juden und Muslime das rituelle, betäubungslose Töten erlaubt - kein Tier geschlachtet werden" die jounalistische Wahrheitspflicht verletzt und die entsprechende Falschmeldung in der Printausgabe zu Unrecht nicht korrigiert hat. Der VgT hatte den "Tagesanzeiger" darauf aufmerksam gemacch, dass entgegen der Darstellung im entsprechenden Artikel, Juden und Muslime auch in der schweiz Hühner und anderes Geflügel ohne Betäubung schlachten dürften; das Schächten sei in der Schweiz nur für Säugetiere verboten. Die Redaktion korrigierte in der Folge die Online-Ausgabe, verzichtete jedoch auf eine Berichtigung in der Print-Ausgabe, was der VgT beim Presserat beanstandete. Dieser führte nun aus:
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