De-Mail-Gesetz in Kraft – Schaar fordert bessere Verschlüsselung

Mit dem heutigen Inkrafttreten des DE-Mail-Gesetzes steht der sicheren und rechtsverbindlichen Kommunikation via De-Mail nichts mehr im Wege. Sollte man meinen. Denn schon einen Tag vor dem Start der De-Mail und nicht zuletzt wegen der erhöhten Anzahl an Datenpannen in der letzten Woche erklärte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar:

„Die Datenverluste der letzten Tage verdeutlichen die Notwendigkeit, den Schutz persönlicher Daten im Internet zu verbessern. Ich begrüße es daher, dass das De-Mail-Gesetz den Rechtsrahmen für eine zuverlässige und sichere Kommunikation schafft und ein – verglichen mit der normalen E-Mail-Kommunikation – deutlich höheres Schutzniveau gewährleistet.“

Jedoch…

…bemängelt er gleichzeitig zu Recht, dass die vielmals geforderte Ende-zu-Ende Verschlüsselung nicht umgesetzt wurde, was dazu führt, dass jede verschlüsselte De-Mail beim Dienstanbieter für kurze Zeit entschlüsselt, auf Viren oder sonstige Schadsoftware hin geprüft und sodann erneut verschlüsselt an den Empfänger weitergeleitet wird ...

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