Achtung für alle Kapitalanleger - Eintritt der sog. absoluten Verjährung am 31. Dezember...

Michael Minderjahn Rechtsanwalt Viele Anleger, die vor dem 31.12.2001 ihr Geld in geschlossene Fonds, Wertpapiere oder Eigentumswohnungen mit oder ohne Kreditaufnahme investierten, haben ihre Ansprüche noch immer nicht einmal prüfen lassen, obwohl sie zum Teil schon lange nicht mehr mit ihren Investitionen glücklich sind. Zwar ist die Tatsache, dass der beabsichtigte Ertrag sich nicht einstellt, nicht immer ein Anzeichen für eine wirkliche Falschberatung, aber oft. Nicht selten bangen Geschädigte sogar um ihre Existenz, weil sie etwa mit den bekannten �Schrottimmobilien� viel zu teure Eigentumswohnungen erworben haben und von den damit verbundenen Krediten geradezu erdrückt werden. Zum 01.01.2002 ist mit dem sog. Schuldrechtsmodernisierungsgesetz das neue Verjährungsmodell in Kraft getreten. Verjährten bis dahin Ansprüche aus Falschberatung erst nach dreißig Jahren, so gilt mittlerweile die Regelverjährung von drei Jahren ab Kenntnis der haftungsbegründenden Umstände und der Person der Anspruchsgegner (bzw. grob fahrlässiger Unkenntnis). Das Gesetz sieht jedoch zwischenzeitlich auch eine sog. absolute Verjährung vor, die für Schäden aus Falschberatung kenntnisunabhängig in zehn Jahren von ihrer Entstehung an abläuft. Aufgrund der Übergangsregeln vom alten zum neuen Recht tritt damit für Ansprüche, die vor dem 01.01.2002 entstanden sind, mit Ablauf des 31. Dezember 2011 Verjährung ein. Danach können solche Ansprüche grundsätzlich nicht mehr geltend gemacht werden ...Zum vollständigen Artikel


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