Werbung mit durchgestrichenen Preisen bei Eröffnungsangebot

Die Werbung mit durchgestrichenen Preisen bei einem Eröffnungsangebot ohne weitere Erläuterungen ist unzulässig. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 17.03.2011 (Az. I ZR 81/09 – Original Kanchipur).

Der Beklagte warb in einer Zeitungsbeilage für Teppiche mit Einführungspreisen, denen er deutlich höhere durchgestrichene Preise gegenüberstellte. Im Text des Prospekts wies er darauf hin, dass die Kollektion eine Weltneuheit sei, zu deren Markteinführung er als Hersteller hohe Rabatte geben könne.

Dies untersagte der BGH und sah in der Werbung einen Verstoß gegen § 4 Nr. 4 UWG ...

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