2. Stufe der Insolvenzrechtsreform - unrealistische Mogelpackung

Aktuell wird mal wieder über eine Reform des Insolvenzrechts - speziell für Verbraucher - diskutiert.

Vorab: es gibt weder einen Gesetzentwurf noch einen Zeitplan für einen Gesetzentwurf oder ein Gesetz. Also erstmal entspannen. Und nicht zu früh freuen.

Wenn man die “Headline” liest, könnte man meinen, daß es eine Super-Sache für verschuldete Menschen sein könnte. Nach bereits 3 Jahren die Restschuldbefreiung zu erhalten klingt toll. Der Preis dafür soll jedoch unter anderem sein, daß die Kosten des Gerichtsverfahrens sowie 25 % der Forderungen in diesem Zeitraum (?) durch den Schuldner beglichen werden sollen.

Was für ein Blödsinn. Aus zwei Gründen:

1.

Die derzeitig geltende Insolvenzordnung gibt aus sich heraus bereits ausreichend Möglichkeiten, eine Insolvenz mit einem erfolgreichen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren zu umgehen.

2.

Der erfolgreiche Einsatz dieser bereits vorhandenen Werkzeuge hängt selbstverständlich ganz maßgeblich von der Qualität der Berater ab, die von den Schuldnern beauftragt werden ...

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