Scheinehe mal anders

Das war mal interessant. Es ging um den Vorwurf einer landläufig als "Scheinehe" bezeichneten Straftat. Der Angeklagte - Mandant - wurde nicht unmittelbar nach der Eheschließung von der aus Kroatien stammenden Gattin verlassen. Nach Monaten halt. Und das gefiel dem Mandanten gar nicht, weshalb er fest der Überzeugung war, dass es eine strafbare Scheinehe war. Gedacht und gehandelt war schnell. Ab zur Polizei und eine Selbstanzeige. Diese war begeistert ob der Rechtsstaatlichkeit der Selbstanzeige und nahm alles auf. Nur die Befragung war sehr kurz. Zu kurz. Nur so drei vier Fragen und ab mit der Akte zur Staatsanwaltschaft. Dort muss man gedacht haben, "schnell eine Anklage raushauen und ein Erledigungskreuzchen ergattern". Die Sache geht also zum Strafrichter der - wie so oft - unkritisch eröffnet ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK