Vergewaltigungsvorwurf im Lichte des Realitätsbezugs

Der 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat mit Beschluss vom 22.03.2011 den Antrag auf gerichtliche Entscheidung als unbegründet verworfen, nachdem das Ermittlungsverfahren gegen einen Professor wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung von der Staatsanwaltschaft Bielefeld (66 Js 317/09) eingestellt worden war und die Antragstellerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Beschuldigten, gegen den ablehnenden Bescheid des Generalstaatsanwalts in Hamm vom 29.01.2010 (2 Zs 3720/09) Antrag auf gerichtliche Entscheidung im Wege des Klageerzwingungsverfahrens gestellt hatte. Das OLG Hamm begründete die Ablehnung des Antrages folgendermassen:

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen

sei der Beschuldigte wegen der ihm zur Last gelegten Taten nicht hinreichend verdächtig ...Zum vollständigen Artikel


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