Fehlende Einsichtsfähigkeit

In einem Fall wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern ist nun das Landgericht Bückeburg vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden (3 StR 22/11). Das Landgericht hat den Angeklagten wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Landgericht war „zu Gunsten des Angeklagten" jeweils von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit ausgegangen, weil es angesichts vom Angeklagten vor beiden Taten genossenen Alkohols nicht hat ausschließen können, dass der Angeklagte dadurch „in seiner Einsichts- und Steuerungsfähigkeit beeinträchtigt, bzw. dass dessen Steuerungs- und Einsichtsfähigkeit aufgrund des vorher konsumierten Alkohols vermindert" war ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK