Leiharbeit – „Equal Pay“ gilt nicht für Ausschlussfristen

In vielen Bereichen, insbesondere aber auch in der IT-Branche, senken Unternehmen ihre Kosten durch Outsourcing-Maßnahmen und greifen dabei auch auf Leiharbeiter zurück. Das betrifft inzwischen auch hochqualifizierte Spezialisten, die von Unternehmen dann gezielt für Projekte geholt werden. Die Personaldienstleister die diese Arbeitskräfte zur Verfügung stellen, müssen darauf achten, dass sie den von ihnen entliehenen Mitarbeitern die gleichen wesentlichen Konditionen, wie etwa das Gehalt, gewähren, wie sie die Stammbelegschaft des Unternehmen erhält, in dem der Leiharbeiter eingesetzt wird (sog. „Equal-Pay-Grundsatz“).

Entscheidung

Der Leiharbeitnehmer kann seinen Verleiher daher auf Zahlung des gleichen Lohnes, wie ihn die Stammbelegschaft bekommt, in Anspruch nehmen. Auch in einer ganz aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG Az. 5 AZR 7/10 vom 23.3 ...

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