Harmoniesüchtige Pflichtverteidiger

Das Thema ist nicht neu und auch in diesem Blog bereits vor knapp einem Jahr angesprochen worden: Muß ein AngeklagterBeschuldigter einem vom Gericht ausgewählten und beigeordneten Pflichtverteidiger mit Skepsis begegnen?

Die Antwort sollte eigentlich ganz klar „Nein“ lauten, da der auf diese Weise beigeordnete Anwalt seinem Mandanten ebenso verpflichtet ist wie ein von dem Mandanten selbst ausgewählter Verteidiger (wobei der Beschuldigte sich grds. auch den Pflichtverteidiger aussuchen kann, wenn er denn nur rechtzeitig die Anfrage des Gerichts beantwortet).

Manche Kollegen geben sich jedoch ersichtlich alle Mühe, die Pflichtverteidigern bisweilen vorgehaltenen Vorurteile zu bestätigen. Auf einer kürzlich erfolgten Fortbildungsveranstaltung berichtete der Referent von interessanten Verteidigungsstrategien, die – ohne daß der Anwalt hierzu „auf Krawall gebürstet“ sein muß - der Anklage das prozessuale Überleben schwer machen können ...

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