Bulgarien: Gesetz schränkt Ausbau der Wind- und Solarenergie ein

In Bulgarien wurde am 21. April 2011 ein neues Gesetz zu erneuerbaren Energien verabschiedet. Das Gesetz soll den weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie eindämmen, da der Kollaps der alternden Netze und der Anstieg der Strompreise droht. Das Gesetz ändert die gegenwärtige Einspeisetarifregelung des Landes, die in der Vergangenheit zu einem Anstieg der Erneuerbaren auf 6.000 MW an installierter Leistung führte – laut Regierung zu viel für die bulgarische Netzinfrastruktur. Die Mitte-Rechts-Regierung Bulgariens ist der Auffassung, dass weitere 2.000 MW an Zubau ausreichen, um das mit der EU vereinbarte Ziel von 16 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch im Jahr 2020 zu gewährleisten. Hierfür möchte die Regierung einen Deckel für Wind- und Solarenergieprojekte verabschieden, so dass die Strompreise im ärmsten Land der EU auf einem für die Bevölkerung erschwinglichen Niveau bleiben ...Zum vollständigen Artikel


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