Warum man mit seinem Verteidiger reden sollte

Manche Mandanten scheinen in Strafsachen die Auffassung zu vertreten, daß man seinem Anwalt lieber nicht alles erzählen sollte. Diese Mandanten sollten dann allerdings nicht überrascht sein, wenn ihr Anwalt auf der Grundlage der unzureichenden oder gar falschen Informationen im Verfahren gegen eine Wand läuft.

Der Angeklagte war wegen einer gefährlichen Körperverletzung zu einer Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Er wies zahlreiche Vorstrafen auf. Die Tat war kurz nach Haftentlassung begangen worden. Er hatte keine Arbeitsstelle und bislang alle Hilfsangebote der Jugendgerichtshilfe in den Wind geschlagen. Kurz: Die Aussichten, in der Berufung noch Bewährung zu erhalten, standen hundsmiserabel.

Dennoch sollte Berufung gegen das Urteil eingelegt werden. Die Zeit bis zur Berufungsverhandlung wollte der Mandant nutzen, seiner Lebenssituation einen Frühjahrsputz zu verpassen ...

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