Manche Mandanten wird man einfach nicht los.

Vor einiger Zeit kam ein armer Mensch zu mir, der sich von der Polizei, den Gerichten, eigentlich von der gesamten Justiz verfolgt fühlte. Denn die böse böse Polizei hatte ihn mit dem Auto angehalten. 1,27 Promille hatte er im Blut. Vor zwei Jahren erst hatten sie ihn geschnappt. Nun war der Lappen erstmal weg. Und er konnte sein Nebengewerbe nicht mehr ausüben. Der Staat wollte ihn also seiner Existenz berauben. Das könne doch nicht sein, denn schließlich habe er ja nichts böses getan. Zunächst hatte er erstmal wild Beschwerden gegen alles und jeden eingelegt und zudem noch eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Welch Wunder, es hatte nichts geklappt und der Führerschein blieb weg. Dann erst kam er zu mir. Ich sollte es richten, am besten natürlich gestern. Und um sicherzugehen, dass ich das auch schnell genug mache, hat er permanent angerufen und Emails geschickt. Den Hinweis, dass er selbst das Verfahren durch die permanenten Beschwerden schon ohne Ende verzögert hatte, hat er immer wieder völlig ignoriert ...Zum vollständigen Artikel


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