LKW-Maut und die Wegekosten-Richtlinie

Der von der Wegekosten-Richtlinie EU-rechtlich geregelte Mautpreis für den Schwerverkehr soll künftig zusätzlich zu den Kosten für Infrastrukturnutzung auch externe Kosten wie Lärmbelästigung und Luftverschmutzung beinhalten dürfen, beschloss jetzt der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments.

Mautflexibilität

Der Beschluss sieht die Möglichkeit vor, Fahrzeuge zwischen 3,5 t und 12 t auszunehmen, so der betreffende Mitgliedstaat diese Ausnahmen begründen kann. Um die Flottenerneuerung zu fördern, sind zeitlich begrenzte und gestaffelte Ausnahmen und Preisnachlässe für “sauber” motorisierte Fahrzeuge (nach den Euronormen V und VI) vorgesehen. Dies gilt auch für den Mark-up in sensiblen (Berg-)Regionen, der die Durchfahrt von Fahrzeugen der Euronorm 0-III verteuern soll.

Der Beschluss sieht Mautvariationen nach einem “Bonus-Malus”-Prinzip je nach Tageszeit vor. Damit sollen einkommensneutrale Anreize für den Schwerverkehr gesetzt werden, bestimmte Strecken während der Stoßzeiten, maximal für 8 Stunden pro Tag, zu meiden ...

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