Leiharbeitnehmerin erhält über 13.000 Euro Nachzahlung

Das Arbeitsgericht Krefeld hat ein Zeitarbeitsunternehmen verurteilt, eine Arbeitnehmerin rückwirkend bis zur Verjährungsgrenze nach dem "Equal pay"-Grundsatz zu entlohnen und ihr 13.200 Euro nachzuzahlen (Urt. vom 19.04.2011 - 4 Ca 3047/10).

Stundenlohn war nur einzelvertraglich vereinbart

Die heute 39 Jahre alte Klägerin ist seit September 1996 bei der beklagten Zeitarbeitsfirma als Helferin beschäftigt. Sie wurde an verschiedene Auftraggeber der Beklagten überlassen. Ihr Stundenlohn betrug im Jahre 2007 6,66 Euro, ab Mai 2008 7,66 Euro. Die Beklagte wendet ihren Arbeitnehmern gegenüber die "Tarifverträge" der CGZP an (die nach dem Beschluss des BAG vom 14.12.2010 - 1 ABR 19/10, NZA 2011, 289 ja keine Tarifverträge im Rechtssinne sind, dazu BeckBlog vom 14.12.2010) ...

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