Cyberwar gegen Iran: Nach Stuxnet kommt Stars

Der Iran ist nicht zwingend dafür bekannt, ein Regime mit einem besonders ausgeprägtem Hang zur Meinungsfreiheit zu sein. Zur Unterdrückung selbiger wird von ähnlich ambitionierten Staaten häufig versucht, die freie Internetkommunikation zu beschränken.

Wie die Beispiele der Vergangenheit zeigen, ist die moderne Informationstechnologie allerdings auch geeignet solchen von den USA noch als “Schurkenstaaten” bezeichneten Regimen Grenzen aufzuzeigen.

Am Anfang war Stuxnet

Bereits in der Vergangenheit hatten wir darüber berichtet, wie Staaten sich untereinander mittels Viren, Trojaner und Co. zwischenzeitlich bekriegen. So war Iran bereits in der Vergangenheit Ziel von Cyberangriffen. So wurden die Atomanlagen Irans zur Urananreicherung von einem speziell hierzu programmierten Wurm namens Stuxnet attackiert und beschädigt, was das Atomprogramm um Jahre zurückwarf.

Jetzt kommt “Stars”

Wie das Handelsblatt und die Süddeutsche Zeitung berichten, erfreut sich der Iran nunmehr erneut der besonderen Aufmerksamkeit von Hackern. Wie beide übereinstimmend berichten, untersuchen die iranischen Behörden nunmehr einen Virus namens “Stars”, welcher den Iran angegriffen zu haben scheint. Dabei scheint schon der letzte Angriff von Stuxnet erhebliche Spuren hinterlassen zu haben, denn die vom Stuxnet-Virus attackierte Atomanlage Buschehr ist nach Angaben der Süddeutschen Zeitung noch immer nicht am Netz.

Bisherige Abwehrstrategien ausreichend?

Es ist allgemein bekannt oder wird zumindest stark vermutet, dass Länder wie China, Russland, die USA oder Israel sich auch der Möglichkeiten zur virtuellen Kriegsführung bedienen. Fraglich ist aber wie es um die eigenen Sicherheitsstrategien bestellt ist. Wie das IT-Magazin golem.de berichtet, kam zumindest eine US-Expertenrunde im Auftrag der US-Air Force in 2009 zu dem Ergebnis, dass die USA besonders anfällig seien für Cyberattacken (die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden) ...

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