Über Irrwege und Fehlanreize: Arbeiten im 400 Euro-Land

Entwickelt sich Deutschland langsam aber sicher zu einer 400 Euro-Republik? Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung üben bereits über 7 Millionen Beschäftigte hierzulande einen sog. Minijob aus. Tendenz: Steigend! Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind vor allem im Groß- und Einzelhandel, im Gastgewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen 400-Euro-Jobs bereits an der Tagesordnung.

Was genau versteht man unter einem 400 Euro-Minijob?

Ein Minijob ist eine sog. geringfügige Beschäftigung, bei der der Verdienst bis zu 400 Euro pro Monat betragen darf. Für den Arbeitnehmer ist ein solcher Job steuer- und abgabenfrei. Im Jahr 2003 wurde die geringfügige Beschäftigung im Zuge der Hartz-Gesetze neu geregelt und die Voraussetzungen dafür gelockert. Seitdem boomen diese Arbeitsverhältnisse richtiggehend.

Der DGB kritisiert, dass es immer mehr Minijobs gibt. Aber warum ?

Die Entwicklung bei den 400 Euro-Jobs wird nicht nur von den Gewerkschaften, sondern auch von Arbeitgeberverbänden und Arbeitsmarktforschern stark kritisiert ...

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