Autos und Frauen verleiht man nicht …

… spricht der Volksmund, aber behält er auch insoweit Recht? Dies kann – zumindest was Ersteres betrifft – bejaht werden; Letzteres wäre dann im Scheidungsfix-Blog zu klären. Aus einer Gefälligkeit wird nämlich dann schnell Verdruss, wenn der Entleiher einen Unfall verursacht. Zwar wird der Kraftfahrthaftpflichtversicherer (KH) des Verleihers den Schaden des Unfallgegners und die Kasko denjenigen am entliehenen Kfz zunächst und grundsätzlich regulieren. Es kommt dann aber ebenso grundsätzlich zu dem was der Verkehrsteilnehmer nach dem Verlust der Fahrerlaubnis am meisten fürchtet: zum Verlust des Schadensfreiheitsrabattes bzw. der Rück-/Höherstufung!

Es fällt den meisten Verkehrsteilnehmern schon nicht leicht einen Rabattverlust in der KH hinzunehmen. Aber dann auch noch zusätzlich in der Kasko! Das übersteigt in der Regel die – mentale, nicht finanzielle – Belastbarkeitsgrenze deutlich. Sollten all die Jahre des “Erfahrens” der günstigen Schadensklasse (SF) quasi umsonst gewesen sein?

Selbstverständlich steht dem Verleiher unzweifelhaft ein Schadensersatzanspruch in Höhe des Rückstufungsschadens gegenüber dem Entleiher zu. Das stellt eine Freundschaft jedoch erfahrungsgemäß auf eine harte Probe. Vor allem dann, wenn die Prämien in größeren zeitlichen Intervallen bezahlt werden und der Verleiher damit erst lange nach Rückgabe des – beschädigten – Kfz erstmals den Schaden auf Heller und Pfennig ersehen (und geltend machen) kann. Bis dahin ist die Beziehung angespannt. Überdies entsteht dieser Rabattschaden mit jeder Prämienrechnung aufs Neue, wenn auch in immer geringerer Höhe, und ist damit über Jahre hinweg immer wieder ein Thema/Ärgernis für die Beteiligten ...

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