Sicher in der Wolke oder doch nur im Nebel gestochert?

Cloudcomputing ist heute vor allem, aber nicht nur in der IT-Szene in aller Munde und der gegenwärtige überall anzutreffende Trend. Alle wollen in die Wolke könnte man denken. Viele wissen auch worum es sich bei dem so toll klingenden Anglizismus handelt, viele andere wiederum wissen dies nicht und reden trotzdem drüber. Was aber nur die wenigstens wissen ist, dass hieran auch rechtliche Verpflichtungen anknüpfen können.

Cloud…what???

Wikipedia beschreibt Cloudcomputing folgendermaßen:

Cloud Computing bzw. Rechnerwolke ist primär der Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Die Verarbeitung der Daten durch Anwendungen verblasst somit für den Nutzer gewissermaßen in einer „Wolke“.

Alles klar oder erscheint Ihnen der Begriff jetzt doch irgendwie nebulös? Man könnte auch sagen, Daten oder Dienste werden über Netzwerke derart zur Verfügung gestellt, dass ein Zugriff von überall aus möglich ist. Ein Beispiel hierfür ist Google Docs. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, denn Dateien können von jedem Computer oder Smartphone aus bearbeitet, anzeigt oder mit anderen Personen zwecks Zusammenarbeit geteilt werden.

Bedenkt man bei diesem Beispiel allerdings, dass ausgerechnet ein als Datenkrake bekanntes Unternehmen Zugriff auf die eigenen Daten erhält, so stellt sich umgehend ein mulmiges Gefühl ein und es ergibt sich die umgehende Frage, ob denn ausgerechnet von einem als Datenschutzabstinenzler wahrgenommenen Unternehmen der Datenschutz in dem eigenen Fall ernst genommen wird, ohne mal eben selbst davon Kenntnis zu nehmen ...

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