Medienhype um Antibabypille "Yasmin"? (2C_664/2010)

Das Schweizer Fernsehen hat mit drei Berichten zum Thema der Antibabypille "Yasmin" und zum Fall von Céline, welche diese mit 16 Jahren genommen hat und heute nach einer Lungenmebolie schwerstbehindert ist, keine Programmbestimmungen verletzt. Dies hat das Budnesgericht am 6. April 2011 auf eine Beschwerde der Bayer (Schweiz) AG, der Herstellerin der Pille "Yasmin" hin entschieden (2C_664/2010). Es hat damit den gleichlautenden Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen vom 19. Februar 2010 bestätigt. Dem Verfahren lagen drei Berichte zu den Gefahren von Antibabypillen zugrunde. Im ersten vom 28. Mai 2009 wurde die Geschichte der sechzenjährigen Céline ("lebenslustig und kerngesund") erzählt, die vier Wochen nach der ersten Verwendung der Antibabypille "Yasmin" eine Lungenembolie erlitten und während dreier Monate im künstlichen Koma gelegen habe. Anhand von Auszügen des ärztlichen Berichts der Intensivstation wurde dargelegt, dass die Einnahme von "Yasmin" höchstwahrscheinlich die Ursache der Lungenembolie gewesen sei, was die Pressechefin von "Bayer" als nicht erstellt bestritt. "Der Schicksalsschlag" Im zweiten Beitrag vom 29. Mai 2009 wurde die Reportage vom Vortag aufgenommen und der Fall einer weiteren jungen Frau gezeigt, deren Lungenembolie im Zusammenhang mit der "positiven Familien-Anamnese und des oralen Kontrazeptivums 'Yasmin' gesehen wurde. "Der zweite Fall" Der letzte Bericht beanstandete Bericht vom 11. Juni 2009 stellte die Frage, was "Swissmedic" in diesem Zusammenhang tue ...Zum vollständigen Artikel

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