Gesellschaftsrecht in der Warteschlange

In der Warteschlange beim Discounter konnte ich einer interessanten Diskussion (be)lauschen. Eine Frau berichtete von einer eventuellen Unternehmensgründung, da sie eine großartige Idee habe. Beteiligt sei sie selbst und zwei Geldgeber “gute Freunde”. Ein Freund will – was die Frau sehr empörte – nur beteiligt sein, wenn nichts ohne seine Zustimmung geschehe. Dem anderen Freund sei dies wohl egal, er erwarte nur Gewinne, wolle kein Risiko und ansonsten nicht viel damit zu tun haben. In den kommenden Tagen lassen sich alle anwaltlich beraten.

Ich habe mich gefragt, was dieser Anwalt raten könnte.

Empfehlenswert erscheint mir, da der eine Freund ausschließlich risikofreie Gewinne erwartet und sich insoweit wohl nicht an der Unternehmung beteiligen will, eine Gesellschaftsform mit Haftungsbeschränkung.

Unterstellt, dass es sich bei der “großartigen Idee” der Frau um ein Handelsgewerbe im Sinne der §§ 1, 105 HGB handelt, käme eine KG mit dem gewinnorientierten Freund als Kommanditisten in Betracht ...

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