Sparen total – Vom Ende der Ein-Euro-Jobs

Nennen wir sie doch mal bei ihrem unbekannteren Namen: “Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung”. So lautet die korrekte Bezeichnung für das, was die Mehrheit als “Ein-Euro-Jobs” kennt. Es sind Tätigkeiten, die in Gesetzgebersprech Arbeitslose wieder an das Arbeitsleben heranführen, quasi eine Art Türöffnerfunktion in den regulären Arbeitsmarkt haben sollen. Reden wir nicht lang herum: Diese Tätigkeiten werden von jeher stark kritisiert, es haftet ihnen ein geradezu schauerliches öffentliches Image an. Hauptaussage: Ein-Euro-Jobs verdrängen reguläre Arbeitsverhältnisse und bleiben für die Betroffenen nahezu wirkungslos.

Ursula von der Leyen, zur Zeit Bundesarbeitsministerin, will nun die Regeln verschärfen. In der Praxis wird dies dazu führen, dass Ein-Euro-Jobs verschwinden: Wer bislang etwa als Kommune Ein-Euro-Jobber beschäftigte, erhielt für deren Betreuung eine Pauschale in Höhe von 500 Euro pro Monat und Arbeitslosen ...

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