Kredit- und Tankkarte des Arbeitgebers regelmäßig nur für dienstliche Zwecke

Werden einem Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber Kredit- und Tankkarten überlassen, ohne dass der Umfang der Nutzungsberechtigung konkret vereinbart wurde, darf der Arbeitnehmer mit diesen Karten grundsätzlich nur Ausgaben für dienstliche Zwecke tätigen. Für eine Berechtigung, die Karten auch für private Zwecke zu nutzen, ist der Arbeitnehmer darlegungs- und beweispflichtig, so das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein.

Die Beklagte beschäftigte den Kläger als Disponenten und erteilte diesem im Rahmen seiner Tätigkeit eine Vollmacht für das Firmenkonto. Ferner händigte sie dem Kläger eine Kreditkarte und eine Tankkarte aus. Über das Konto der Beklagten erwarb der Kläger unter anderem ein Flugticket und bestellte Kinderkleidung sowie Haushaltsgegenstände. Außerdem betankte er mit der Tankkarte Fahrzeuge mit fünf verschiedenen Kraftstoffarten im Wert von über 2 ...

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