Illegale Downloads: Blick hinter die Kulissen und Skrupellose Studenten

Zwei lesenswerte Artikel habe ich heute gefunden. 1.) Skrupellose Studenten Zum einen gibt es eine Studie der University of Nebraska-Lincoln (UNL), nach der Diebstahl nicht gleich Diebstahl sei: Studenten würden auf der einen Seite ohne große Gewissensbisse urheberrechtlich geschützte Dateien tauschen. Auf der anderen Seite würden sie aber nie in den Laden gehen und dort eine CD klauen. Die Macher der Studie haben dafür auch eine Begründung:
"There is no risk of physical harm to a victim and no physical object as a target — making it easier to deduce that digital music theft is harming no one at all." [auf Deutsch in etwa: Das Tauschen richtet keine körperlichen Schäden an, auch das Tauschobjekt ist nicht körperlich. Man kann also leicht annehmen, der Diebstahl digitaler Musik schade niemandem.]
So ganz allgemein gültig scheint mir das Ergebnis nicht zu sein. Zum einen wurden nur Studenten ohne Abschluss befragt, und zwar nur 200 an der Zahl. Zudem stammen die Daten noch aus der Mitte der Nuller-Jahre, als hier in Deutschland der "Abmahn-Wahn" gerade erst anfing. Ich könnte mir vorstellen, dass bei einer repräsentativen Umfrage heute und hier ein anderes Ergebnis erzielt würde. Trotzdem gibt wird die Studie gerne aufgenommen und mit Titeln wie z.B. "Kaum jemand hat Skrupel vor Musikklau im Web" versehen. Das wird einigen Rechteinhabern wohl wieder Munition liefern. 2.) Blick hinter die Kulissen Und dann gibt es die Leute, die das Tauschen von urheberrechtlich geschützten Dateien erst ermöglichen - die Betreiber der seite Gwarez.cc, zum Beispiel. Hier geht es ausschließlich um den Download von PC-Spielen. Die News-Abteilung bei gulli.com hat sich mit einem Administrator der Seite unterhalten ...Zum vollständigen Artikel


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