Gläubigervergleich : Verbraucherinsolvenz als „Plan B“

„Die Verhandlungsstärke hängt primär davon ab, wie attraktiv die Optionen bei einem Scheitern der Verhandlungen sind.“ (Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton „Das Harvard Konzept“)

Auch wenn Sie als Schuldner durch Gläubigervergleiche eine Insolvenz vermeiden wollen, sollten Sie sich dringend zuerst mit den Voraussetzungen, den Möglichkeiten und den Risiken einer Verbraucherinsolvenz auseinandersetzen. Sie brauchen für die Verhandlung einen „Plan B“. Je genauer Sie wissen was die Verbraucherinsolvenz für Sie und Ihre Gläubiger bedeutet, umso größer sind Ihre Chancen in den Gläubigervergleichen ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein Schuldner, der nicht weiß, was für den Gläubiger in der Verbaucherinsolvenz tatsächlich zu erwarten ist, bietet im Zweifel zu viel.

In dem oben zitierten Buch „das Harvard Konzept“, dem Standartwerk der Verhandlungsführung, wird der „Plan B“ (der dort „beste Alternative“ genannt wird) als wirksames Mittel gegen auf den ersten Blick stärkere Verhandlungsgegner angesehen. Je mehr der Verhandlungsführer glaubt, keine Alternative zu einer Einigung zu haben, umso geringer ist seine Verhandlungsmacht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK