(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 17.3.2011: Verurteilung im “Fall Hutter” jetzt rechtskräftig (1 StR 11/11) PM

Das Landgericht Freiburg hat den jetzt 54 Jahre alten Angeklagten wegen am 9. oder 10. Mai 2002 im Wohnhaus der Familie in Wehr begangenen Totschlags an seiner Ehefrau und anschließenden Mordes an seiner damals elf Jahre alten Tochter zu lebenslanger Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Zugleich hat es angeordnet, dass wegen rechtsstaatswidriger Verfahrensverzögerung ein Jahr der Gesamtfreiheitsstrafe als verbüßt gilt.

Der Tat vorausgegangen war ein heftiger Ehestreit, in dessen Verlauf der Angeklagte seiner Frau mit einem nicht mehr genauer identifizierbaren Gegenstand den Schädel eingeschlagen hatte. Zur Verdeckung dieser Tat hat er daran anschließend auch seiner Tochter den Schädel eingeschlagen. Die Leichen der von ihm als vermisst gemeldeten Opfer hatte der Angeklagte anschließend in einem vom Tatort ca. 30 Kilometer entfernten Waldstück versteckt, wo sie erst mehr als drei Jahre später gefunden wurden ...

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