Leiharbeitnehmer verklagt Zeitarbeitsfirma auf 14.000 EUR Gehaltsdifferenz wegen Bezahlung nach CGZP-Tarif +++ Verstoß gegen Equal Pay beim entleihenden Betrieb +++

Das Arbeitsgericht Krefeld teilt soeben mit, dass am Dienstag ein Kammertermin stattfindet, in dem über den Lohnanspruch einer Leiharbeitnehmerin in Höhe von fast 14.000,- € verhandelt wird, den diese aus dem sogenannten Equal Pay – Grundsatz herleitet. Arbeitsgericht Krefeld – 4 Ca 3047/10

Hinweis: Die Sozialversicherungsträger verhandeln aktuell immer noch mit den Verbänden der Zeitarbeit über die Höhe der pauschalen Abgeltung für den zu wenig gezahlten Lohn bei der Anwendung von CGZP-Tarifverträgen, denn – auch wenn die Arbeitnehmer die Ansprüche wegen möglicher Verfallsfristen nicht mehr geltend machen können (sollten) – für die Sozialversicherungsträger waren und sind die Beiträge wegen des “Phantomslohns” abzuführen. Wer keine Rücklagen gebildet hat und oder bilden kann, der wird den Weg in die Insolvenz wählen. Gleichzeitig haben die öffentlichen Stellen das Problem, dass sie die korrekte tatsächliche Höhe der Beiträge in jedem Einzelfall für jeden Mitarbeiter und jeden Auftrag nachweisen müssen ...

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