Anlageberatung: kick-back – Der Weg ist frei für Ansprüche von Anlegern gegen Banken schon seit 2000

Viele Anleger investierten Anfang der 2000er Jahre in Investmentfonds, für die Banken und Sparkassen kick-backs kassierten. Ein heftiger Bumerang für die Banken, denn die Verjährung ist in vielen Fällen nicht eingetreten. Hierzu liegt jetzt eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart (OLG Stuttgart) vom 16.03.2011 vor, die Anlegern neue Türen öffnet, um Schadensersatzansprüche erfolgreich zu stellen. Kick-backs, auch Innenprovisionen oder Retrozessionen genannt, wurden für viele Bio-, Technik- und Telekommunikationsfonds, die zu Beginn dieses Jahrtausends vielfach von Bankberatern empfohlen worden sind, einkassiert. Vollkommen zu Unrecht, wie bereits das erstinstanzliche Landgericht Tübingen feststellte, wenn einem Ausgabeaufschlag. Konkret mussten die Richter jetzt über Deka Technologie CF Anteile (WKN 515262) entscheiden. Die Vorstandsmitglieder der Bank hätten vorsätzlich nicht berücksichtigt, dass das Einkassieren von kick-backs auch schon im Jahre 2000 rechtswidrig war, wenn der Bankkunde nicht darüber informiert worden war. Die Bank kann sich auch nicht darauf berufen, dass sie selbst der Meinung war, ein Recht zu haben, solche kick-backs einkassieren zu dürfen ...Zum vollständigen Artikel


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