Abfindungshöhe nach Altersstufen rechtmäßig

Die gängige Praxis, die Bemessung der Abfindungshöhe in einem Sozialplan anhand von Altersstufen durchzuführen, verstößt nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Arbeitgeber und Betriebsräte dürfen eine dementsprechende Unterscheidung vornehmen, da ältere Arbeitnehmer typischerweise im Vergleich zu jüngeren größere Schwierigkeiten haben, eine Anschlussbeschäftigung zu finden.

Der vom BAG zu beurteilende Sozialplan war derart nach dem Lebensalter gestaffelt, dass das Produkt aus Betriebszugehörigkeit und Bruttomonatsgehalt mit einem vorbestimmten Faktor multipliziert wird, welcher bis zum 29. Lebensjahr des Arbeitnehmers 80 %, bis zum 39. Lebensjahr 90 % und ab dem 40. Lebensjahr 100 % beträgt ...

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