115 – Ein Anschluss unter dieser Nummer

Die einheitliche Behördennummer 115, unter der derzeit bereits 15,3 Mio. Bürger in sieben Bundesländern Behördeninformationen erlangen können, wurde jetzt nach zwei Jahren Pilotbetrieb in den Regelbetrieb überführt. Der Service soll nun flächendeckend in Deutschland eingeführt werden.

Die einheitliche Rufnummer 115 soll von Bürgern genutzt werden können, egal ob eine Zuständigkeit seine Stadt oder Gemeinde, einer Landesbehörde oder einer Behörde des Bundes besteht. Ziel ist es hierbei, die meisten Fragen direkt bereits beim ersten Anruf abschließend zu klären, ohne weiterverbunden zu werden. Jede Kommune muss als Mindestvoraussetzung für ihre Teilnahme am D115-Verbund Informationen zu den 100 am häufigsten nachgefragten Leistungen bereitstellen und pflegen (Top-100-Leistungen). Die Länder und die Bundesbehörden legen ihre Leistungen selbst fest.

Der jetzt zum Ende des Pilotbetriebs veröffentlichte Abschlussbericht und die darin enthaltene Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Projekt D115 macht deutlich, dass die 115 erhebliche wirtschaftliche Entlastungseffekte für die Verwaltungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bietet. Die Infrastruktur des heute gestarteten Regelbetriebs wird gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Der Regelbetrieb stärkt die Verbindlichkeit für die beteiligten Kommunen, Landes- und Bundesbehörden, durch die neue Gremienstruktur sollen alle föderalen Ebenen intensiver beteiligt werden.

Das vordringliche Ziel des Regelbetriebs ist es, weitere Kommunen und Länder für die 115 zu gewinnen ...

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