Herr Dr. wenn ich bitten darf !!!

Aus aktuellem Anlass und im Hinblick auf die öffentlich gewordenen Plagiatsaffären um Doktorarbeiten von mehr oder minder prominenten Politikern, wird doch immer wieder von promovierten Akademikern der eindringliche Wunsch geäußert, sie mit vollen akademischen Doktorwürden anzusprechen, da diese angeblich ein untrennbarer Bestandteil ihres Namens seien.

Gegenteiliges ist hier der Fall. Bei einem Doktortitel handelt es sich „bloß“ um einen akademischen Grad, welcher wie z.B. eine Berufsbezeichnung (z.B. Rechtsanwalt oder aber Schauspieler) nicht zum (bürgerlichen) Namen i.S. des § 12 BGB gehört.

Dies ergibt sich aus dem Hochschulrahmengesetz, denn mit der Verleihung wird ausschließlich eine wissenschaftliche Leistung gewürdigt, mit dem bürgerlichen Namen stehen diese akademischen Weihen aber in keinem Zusammenhang ...

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