Eine Videoüberwachung der besonderen Art

Wie spiegel-online gestern berichtete, hat ein Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt Frauen auf einer Toilette des Flughafens gefilmt. Gespeichert haben soll er die Daten auf einer Speicherkarte auf seinem privaten Computer, den die Polizei nun sichergestellt hat – nur durch eine der Betroffenen wurde die Polizei auf den Fall aufmerksam.

Kameras hinter Klopapierrollen

Die Kameras hatte der Mitarbeiter, ein Rundfahrten-Führer, hinter Klopapierrollen auf der Damentoilette versteckt und die Frauen drei Wochen lang heimlich gefilmt. Dabei hat er sich in technischer Hinsicht nicht auf einfachste Kameratechnik beschränkt: Die Kameras waren mit einem Sensor ausgestattet, der jedes Mal, wenn eine Frau die Kabine betrat, die Aufnahme startete.

Durch Zufall aufgeflogen

Entdeckt wurden die Kameras nur durch Zufall: Eine der heimlich Gefilmten entdeckte die Kamera vor ca. zehn Tagen, als sie sich in einer der Kabinen eine Ersatzpapierrolle nehmen wollte.

Die Polizei entdeckte daraufhin auch die anderen Kameras. Bei einer näheren Untersuchung fand sie nicht nur die Speicherkarte und die dort gespeicherten Bilder, sondern auch ein Foto, das den Mitarbeiter beim Aufbau der Kamera zeigte. Dieser hatte die Bilder zunächst auf eine Speicherkarte und dann auf seinen privaten PC geladen. Die Polizei stellte den Rechner sicher und befragte den Mitarbeiter, der die Tat daraufhin gestand ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK