Die digitale Gesellschaft – Lobbyverein der Internetgemeinde!?

Die digitale Gesellschaft vertritt künftig meine Interessen als digitaler Bürger dieses Landes. Ins Leben gerufen hat sie der (insbesondere innerhalb der Blogosphäre) bekannte Blogger Markus Beckedahl sowie einer Reihe weiterer Teilnehmer ”aus dem Umfeld” seines Blogs netzpolitik.org. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde die Digitale Gesellschaft, die der Politik künftig mit gezielten Kampagnen das fürchten lehren will, stilgerecht auf dem (ebenfalls von Beckedahl initiierten) Klassentreffen der Internetgemeinde, der re:publica. Die digitale Gesellschaft hatte damit sowohl einen medienwirksamen Start als auch viel Anklang bei den (vermeintlich?) Vertretenen gefunden. Kein Wunder, da die Idee an sich sehr verlockend ist.

Doch was die Digitale Gesellschaft eigentlich will und wer sich neben Beckedahl dahinter versteckt, bleibt dabei auch nach dem offiziellen Start unklar. Mitmachen, kann die digitale Gesellschaft im Digitale Gesellschaft e.V. nämlich nicht. Dies soll (nach eigenen Worten zunächst) einem kleinen Kreis vorbehalten bleiben: Beckedahl und die 19 Unbekannten sozusagen. Wer sich für eine andere Netzpolitik engagieren will, wird darauf verwiesen zunächst seine personenbezogenen Daten zu hinterlassen und auf dringend benötigten Spenden verwiesen. Bei der Ausgangslage nicht wirklich verlockend.

Nach eigenen Worten ist ein weit verbreitetes Netzwerk mit vielen Mitgliedern und Mitstreitern auch nicht geplant. Das Vorbild sei viel mehr “Greenpeace ...

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